Natura 2000-Station "Grabfeld"

Logo der NATURA 2000-Station "Grabfeld"
Logo der NATURA 2000-Station "Grabfeld"

Die aktuelle Thüringer Landesregierung hat sich in ihrem Koalitionsvertrag verpflichtet mindestens 10 Natura 2000-Stationen zu etablieren. Der Schutz der FFH-Gebiete soll durch gezielte Managementplanung und ein regelmäßiges Monitoring gewährleistet werden.
Am 1. November 2015 haben vier vorläufige Stationen ihre Arbeit in einer fünfmonatigen Erprobungsphase aufgenommen, um ein Konzept für alle nachfolgenden zu entwickeln, eine Defizitanalyse ihres Gebietes zu erstellen und erste Pflegemaßnahmen in Gebieten durchzuführen.
Zu diesem Kreis gehört auch die vorläufige Station "Grabfeld", die in den fünf Monaten der Erprobungsphase an ihrer Etablierung gearbeitet hat.

Die zukünftige Abgrenzung der NATURA 2000-Station "Grabfeld" wurde mit den Unteren Naturschutzbehörden und den umliegenden möglichen zukünftigen Stationen abgesprochen. Das Aufgabengebiet umfasst nach diesen Absprachen 17 FFH-Gebiete, vier Vogelschutzgebiete und vier FFH-Objekte.
Die Erprobungsphase hat gezeigt, dass die Vernetzung der regional agierenden Naturschutzakteure das Potenzial birgt zukünftig Synergieeffekte besser nutzen zu können und damit eine nachhaltige Naturschutzarbeit in Natura 2000-Gebieten zu leisten. Ein allen Beteiligten bekannter und konstanter Ansprechpartner für FFH-Belange in der Region, in Form einer Natura 2000-Station kann so zu größerer Akzeptanz und Maßnahmenumsetzung für Natura 2000 führen.


Gebietsabgrenzung der Natura 2000-Station "Grabfeld"

 

Die Natura 2000-Stationen sollen in abgegrenzten, klar definierten Gebieten wirken und dort Aufgaben für Natura 2000 erfüllen. Das Betreuungsgebiet der Natura 2000-Station "Grabfeld" umfasst Teile der Landkreise Hildburghausen und Schmalkalden-Meiningen.

FFH-Gebiete im Betreuungsgebiet

TH-Nr.


103

104

111

113

114

117

118

119

173

186

215

216

217

218

219

220

241


EU-Nr.


DE5328-306

DE5428-303

DE5328-305

DE5529-301

DE5530-301

DE5529-302

DE5629-301

DE5629-302

DE5530-302

DE5328-303

DE5428-301

DE5428-302

DE5429-301

DE5531-302

DE5730-303

DE5730-304

DE5628-303


FFH-Gebiet


Dolmar und Christeser Grund

Herpfer Wald - Berkeser Wald - Stillberg

Werra bis Treffurt mit Zuflüssen

Gehegter Berg - Eingefallener Berg

Elsterbachtal - Wiedersbacher Moore

Gleichberge

Oberlauf der Milz

Schlechtsarter Schweiz

Heidefläche im Hildburghäuser Stadtwald

Eschberg - Dürrenberg

Zehnerberg und Bauerbachtal

Trockenhang am Halsberg

Kalkquellmoore bei Lengfeld

NSG Leite bei Harras

Wälder im Grabfeld

Wiesen im Grabfeld

Grenzstreifen am Galgenberg - Milzgrund - Warthügel


Größe


1049 ha

2207 ha

2260 ha

140 ha

80 ha

1831 ha

64 ha

530 ha

107 ha

311 ha

117 ha

32 ha

13 ha

570 ha

461 ha

332 ha

199 ha


LK


SM

SM

SM/HBN

HBN

HBN

HBN

HBN

HBN

HBN

SM

SM

SM

HBN

HBN

HBN

HBN

HBN



EU-Vogelschutzgebiete im Betreuungsgebiet

TH-Nr.


20

21

22

23


EU-Nr.


DE5428-303

DE5529-302

DE5628-303

DE5730-420


Vogelschutzgebiet


Herpfer Wald - Berkeser Wald - Stillberg

Gleichberge

Grenzstreifen am Galgenberg - Milzgrund - Warthügel

Rodachaue mit Bischofsau und Althellinger Grund


Größe


2207 ha

1831 ha

199 ha

563 ha


LK


HBN/SM

SM

HBN

HBN



FFH-Punktobjekte für den Fledermausschutz

TH-Nr.


12

13

14

15


EU-Nr.


DE5429-302

DE5429-303

DE5529-303

DE5730-305


Punktobjekt


Kirche Marisfeld

Kirche Themar

Eingefallener Keller Themar

Fledermausquartiere Heldburg


LK


HBN

HBN

HBN

HBN



Eröffnungsveranstaltung am 20.06.2016